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Home News European Tour News
European Tour News 2012
05.02.2012
Paul Lawrie gewinnt nach 13 Jahren wieder in Qatar
Das ist schon ungewöhnlich, einen Erfolg nach 13 Jahren zu wiederholen. Am Ende gelang das dem Schotten bei der Commercialbank Qatar Masters sogar eindrucksvoll deutlich. Dabei fing seine Finalrunde zäh an. Nur ein Birdie auf den ersten acht Löchern. Zwischenzeitlich musste er sogar die Führung mit Sergio Gracia teilen. Doch dann chippte er einen Ball auf der Neun zum Eagle ein. Danach lief es für ihn perfekt. 4 Birdies konnte er auf den letzten neun Löchern verbuchen. Da konnten weder Jason Day, noch Peter Hanson mithalten und mussten sich den zweiten Platz teilen. Einen beachtlichen vierten Platz konnte sich John Daly sichern. Der beliebte und nicht mehr ganz so beleibte Amerikaner hat schon länger keine Spielberechtigung mehr. Im letzten Jahr kam er trotzdem auf 38 Turnierteilnahmen aufgrund von Einladungen. Das scheint ihm aber auf Dauer zu unsicher zu sein. Hätte er am stürmischen zweiten Tag besser gespielt, wäre ein Sieg drin gewesen. Aber zwei 67er Runden zeugen davon, dass mit ihm hier und da zu rechnen sein wird.
Mehr unter Commercialbank Qatar Masters 2012
29.01.2012
Robert Rock gewinnt in Abu Dhabi
Jetzt haben alle damit gerechnet, dass der Tiger seine Durststrecke beendet und nach Ewigkeiten mal wieder ein wichtiges Turnier gewinnt. Immerhin hat er in der Vergangenheit eine Führung in der Finalrunde kaum noch verloren. Aber durch seine privaten Niederlagen hat er die Siegermentalität auf dem Platz auch noch nicht wieder gefunden. Er spielte drei Bogeys am Sonntag und damit eins mehr als in den ersten drei Runden insgesamt. Rober Rock spielte zwar auch drei, konnte aber auch fünf Birdies notieren. Mit 13 unter Par rettete er sich schließlich ins Clubhaus. Auf dem zweiten Platz landete mit 12 unter Par Rory McIlroy, der sich im vergangenen Jahr noch mit Martin Kaymer um den Titel stritt.
Mehr unter Abu Dhabi HSBC Golf Championship 2012
23.01.2012
Branden Grace feiert zweiten Sieg in Folge
Ob da ein neuer Stern aufgegangen ist, kann man sicher jetzt noch nicht sagen. Aber nach seinem zweiten Sieg in der frühen Phase der Saison hat der junge Südafrikaner Brandon Grace deutlich auf sich aufmerksam gemacht. Bei der Joburg Open in der vergangenen Woce war das Teilnehmerfeld mit über 200 Spielern zwar groß, aber nicht ganz hochklassig. Das war jetzt bei der Volvo Golf Champions allerdings anders. Für das Turnier der Champions hatte er sich erst durch den Sieg in der Vorwoche qualifiziert. Seine aktuelle Extraklasse konnte er so dann auch schon nach zwei Runden unter Beweis stellen. Da lag er mit vier Schlägen Vorsprung auf dem ersten Platz des Leaderboards. Eine tolle 66er Runde wie am Freitag sollte ihm dann aber nicht mehr gelingen. Ganz im Gegenteil: Durch eine 75 am Moving Day machte er das Tor auf dem Par73-Platz wieder auf. Der Belgier Nicolas Colsaerts schloss zu ihm auf. Auf dem dritten Platz lag nun Charl Schwartzel. Am Finaltag rückten dann noch zwei alte Hasen in die immer enger werdende Spitze des Leaderboards vor.
Branden Grace begann den Sonntag mit Doppelbogey und Bogey auf der 3 und der 4, ehe er sich wieder fangen konnte. Mit seinem fünften Birdie setzte er sich wieder an die Spitze und hatte an der 18 die große Chance, mit einem weiteren Birdie das Turnier zu gewinnen. Leider fiel der Putt nicht, und so musste er mit seinen beiden Idolen Ernie Els und Retief Goosen ins Stechen gehen. Während Els seinen Abschlag ins Rough semmelte, war es bei Goosen ein Benzinger, also ein im Gras hängen gebliebener und damit zu kurzer Chip. Grace dagegen spielte das Par5 fehlerfrei und lochte aus 60cm zum Sieg ein. Der junge Südafrikaner führt damit auch beim Race to Dubai vor seinen Landsleuten Retief Goosen, Louis Oosthuizen und Ernie Els.
13.01.2012
Bernd Ritthammer scheitert auch beim zweiten Auftritt am Cut
Unser Rookie Bernd Ritthammer hat es auch beim zweiten Turnier in Südafrika nicht geschafft, sich ins Geld zu spielen. So bleibt als Gegenwert für die Reisekosten nur ein wenig Erfahrung, die er sicher sammeln konnte. Dass er großes Potential hat, konnte er im letzten Jahr und letztlich in der Qualifying-School 2011 beweisen. Genug Preisgeld zu sammeln um die Tourkarte zu behalten, ist aber keine ganz so einfache Sache. Floria Fritsch zeigte im letzten Jahr auch nur ein paar gute Ansätze und lag dann doch ein ordentliches Stück hinter der erforderlichen Summe.
Wenn die European Tour auf europäischen Boden zurückkehrt, wird er sich sicherlich leichter tun. Bei der Joburg Open liegt er nach drei Löchern in Runde zwei bei 4 über Par auf dem 180. Platz. Für den Cut wird er wenigstens sieben Schläge aufholen müssen. In der Vorwoche hätte er bei der African Open eine bessere zweite Runde spielen müssen. Zwei unter Par nach Tag 1 war noch okay. Bei 5 unter Par hätte er den Cut geschafft. Eine 74 am Freitag ließ ihn aber auf den geteilten 117. Rang zurück fallen.
15.12.2011
Bernd Ritthammer schafft die Qualifying-School
Jetzt waren wir drauf und dran, Bernd Ritthammer eine rosige Zukunft in Aussicht zu stellen, so souverän war sein Auftreten bei der Final Stage der Qualifying-School. Vor allem die 67 am Mittwoch mit sechs Birdies, einem Eagle bei nur 3 Bogeys war überzeugend. Leider ist Golf in erster Linie Kopfsache, fragen Sie mal Sven Strüver. 77 Schläge in der letzten Runde sind dann doch ein deutliches Zeichen für schwache Nerven. Die muss er in den Griff bekommen, wenn er sich die Tourkarte im nächsten Jahr sichern will. Auch wenn er von Platz 2 auf 14 abgerutscht ist, Bernd Ritthammer ist der einzige Deutsche, der die Qualifying School gemeistert hat.
Sieger des Turniers wurde der Engländer David Dixon vor seinen Landsleuten Sam Hutsby, Andy Sullivan und Richard Bland. Dagegen sind alte bekannte Golfprofis wie Maarten Lafeber (NL), Paul Broadhurst (ENG), Emanuele Canonica (ITA), Anthony Kang(USA), Jeppe Huldahl (DEN), Alastair Forsyth (SCO), Joakim Haeggman (SWE) und Nick Dougherty ((ENG) gescheitert.
Mehr unter Qualifying-School 2011
11.12.2011
Alvaro Quiros feiert seinen bisher größten Sieg
Beim Finalturnier der Europaen Tour in Dubai siegt der sympathische Spanier überlegen und im Stile eines Champions. Auf der letzte Bahn gelingt ihm ein Eagle. Ein Par hätte ihm allerdings auch nicht gereicht, denn Paul Lawrie spielte auf der 18 ein Birdie und hätte damit ein mögliches Stechen erreicht. Gegen den Longhitter hatte er aber im Grunde an diesem Tag keine Chance. Sein Birdie sorgte aber immerhin für den alleinigen zweiten Platz. Auf Platz 3 stürmte nämlich Luke Donald, der damit seine Ausnahmestellung in diesem Jahr unterstreichen konnte. Dass er die europäische Gesamtwertung gewinnen würde, war ja allen bereits seit Samstag klar.
Dubai World Championship 2011
04.12.2011
McIlroy gewinnt in Hong Kong
Mit einer 65er Schlussrunde konnte der junge Nordire Rory McIlroy wie gewünscht die UBS Hong Kong Open gewinnen und damit den Rückstand beim Race to Dubai auf Luke Donald verkürzen. Martin Kaymer scheint dagegen das Vorhaben, den Titel des besten europäischen Golfer zu verteigen, aufgegeben zu haben. Jedenfalls entschied er sich dafür, wie die anderen Top-Europäer beim Einladungsturnier von Gary Player in Südafrika zu spielen (mehr unter Golf-News).
Den Sieg ermöglicht hat aber vor allem die schwache Finalrude von Alvaro Quiros, der drei Schläge Vorsprung hatte, durch eine 73er Runde aber acht Schläge auf den Sieger verlor. So blieb nur der geteilte siebte Platz. Nur 65 Schläge benötigte auch Gregory Havret, der damit den zweiten Platz eroberte. Dritter wurde der Schwede Peter Hanson.
Durch den Sieg erhöhte sich das Konto von McIlroy auf 3.066.606 Euro. Damit überholte er Martin Kaymer, der mit 2,8 Mio. Euro auf dem dritten Platz liegt. Ob die 790.000 Euro Vorsprung von Luke Donald beim Finale des Race to Dubai noch aufzuholen sind, ist allerdings fraglich.
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Aktuelle Golf Meldungen
Besser Golfen
Gute Golflehrer sind selten
Das gilt nicht nur für Tiger Woods und andere hochkaräter. So tauchen einige Namen von Golflehrern wie z.B. Butch Harmon immer wieder bei unterschiedlichen Spielern auf. Viel schlimmer ist die Situation im Amateursportbereich. Hier einen guten Golflehrer zu finden gleicht der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Was hier von Mitgliedern der PGA an Schüler vermittelt wird hat nicht nur mit dem Golfschwung der Profispieler überhaupt nichts zu tun, sondern ist in einigen Fällen sogar gesundheitsgefährdend. Daher wundert es nicht, dass Amateure ganz unterschiedliche Golfverletzungen aufweisen als Profigolfer.
Wir empfehlen daher die Mike Austin Golfschule, die im Deutschland von Heiko Falke geführt wird. Hier erlernt man den Golfschwung der Golfprofis. Sie werden staunen, wie einfach das ist.
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Golfbegriffe (54):
Waggling
bedeutet nichts weiter als ein Wackeln, entweder mit dem Schlägerkopf, mit den Handgelenken oder sogar, wie man es beobachten kann, mit dem gesamten Körper. Das führt eine Lockerung der Muskulatur herbei und ermöglicht dadurch einen leichteren und besseren Durchschwung. Für viele Golfer gehört dies zu Ihrer Pre-Shot-Routine. Berühmt für sein Waggling und "Griffmelken" ist der Spanier Sergio Garcia.
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