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European Tour News 2016

17.07.2016

Hendrik Stenson gewinnt als erster Schwede The Open

Hendrik Stenson gewinnt OpenSelten gab es eine beeindruckendere Schlussrunde bei einer Open. 63 Schläge, acht unter Par und ausgerechnet auf den schwersten Back Nine der Turniergeschichte vier Birdies auf den letzten 5 Löchern. Das war auch der Zeitpunkt, an dem er sich von seinem Flightpartner Phil Mickelson absetzte. Bis zur 14 war es eine großartige Finalrunde. Okay, das Feld war da schon lange abgeschlagen und es kamen nur noch diese zwei Spieler für den Sieg in Frage. Aber auch Mickelson spielte eine unglaubliche Finalrunde. 6 unter Par haben in dieser Woche nicht zu viele Spieler geschafft. Vor allem eine zweite bogeyfreie Runde, das verdient jeden Respekt. Eine Birdieserie zum Ende der Runde schaffte er dann aber nicht mehr und so kommentierte der Amerikaner seine Runde, dass er so lange es ihm möglich war, an Hendrik Stenson dran zu bleiben. Mit einem Gesamtergebnis von 20 unter Par hat somit Stenson nicht nur das niedrigste Ergebnis bei einer Open erzielt, er ist auch der erste Schwede mit einem Open-Sieg bzw. überhaupt einem Major-Titel.
Mehr unter The Open 2016


26.06.2016

Henrik Stenson feiert seinen zweiten Sieg bei BMW International Open

Mit einem deutlichen Vorsprung von drei Schlägen gewinnt der sympathische Schwede zum zweiten mal nach 2006 bei der BMW International Open. Den zweiten Platz teilen sich Thorbjörn Olesen und der Südafrikaner Darren Fichardt. Durch zwei Par-Runden hat der Franzose Raphaël Jacquelin damit einen Turniersieg verschenkt. Aber Platz 4 bringt auch noch die schöne runde Summe von 100.000 Euro Preisgeld. Für Sergio Garcia war wenigstens Platz zwei drin, aber dem Eagle auf der 13 ließ er ein Doppelbogey auf der 14 folgen. Das Bogey auf der 16 besiegelte dann seine Runde und den geteilten 5. Platz.
Bester Deutscher war auf dem geteilten 16. Platz Bernd Ritthammer. Hätte er nicht in der Finalrunde eine 72 hinnehmen müssen, wäre sogar eine Top10-Platzierung möglich gewesen. Trotzdem eine starke Vorstellung.
Mehr unter BMW International Open 2016


29.05.2016

Chris Wood siegt bei BMW PGA Championship in Wentworth

Beim Traditionsturnier in Wentworth hat sich ein Engländer durchgesetzt. Allerdings nicht der Masterssieger Danny Willet, der wurde aber immerhin Dritter. Den Siegerpokal nahm Chris Wood entgegen, der immer mal wieder bei einigen Turnieren glänzen konnte, aber selten die Konstanz für einen Sieg zeigte. Hätte Martin Kaymer am Samstag ebenso eine 69 gespielt wie Chris Wood, es wäre zum Stechen gekommen. So landete der Deutsche mit 4 Schlägen Rückstand den geteilten siebten Platz. Marcel Siem hat sich mal wieder ins Geld gespielt und mit seinem geteilten 52. Platz immerhin 19.500 € einstreichen könnrn. Max Kieffer hat dagegen zwei Runden Wild-West gespielt und neben drei Eagles auch diverse Doppel- und Triple-Bogeys hingelegt. Durch den verpassten Cut ging er diesmal leer aus.


22.05.2016

Rory McIlroy siegt bei Irish Open, Kaymer und Kieffer Fünfte

Es gibt kürzere Turniernamen aber kaum ein wichtigeres Golfturnier für einen Spieler mit irischen Wurzeln. Der Sieg bei der Dubai Duty Free Irish Open Hosted by the Rory Foundation ist fürRory McIlroy natürlichauch etwas Besonders. Vor allem wie er den Sieg dann klar machte war mehr als beeindruckend. Er nagelt seinen zweiten Schlag auf dem Par5 der 18 knapp einen Meter an die Fahne und bendete durch dieses Eagle das Turnier mit drei Schlägen Vorsprung vor Bradley Dredge und Russell Know. Viel bedeutsamer im The K Club aber war in diesem Jahr der vierte Platz von Matthew Southgate. Der Engländer hat eine schwere Zeit mit vielen privaten Rückschlägen hinter sich, ist verspätet ins Spielerfeld gerückt, konnte sich also nicht wie andere einspielen und hat nun mit dem viertten Platz sich die Tourkarte zurück geholt. Kein Wunder, wenn er mehr Tränen verdrücken musste als der Sieger.
Martin Kaymer hat eine tolle Finalrunde gespielt und nach einer 65 zu Max Kieffer aufschlioeßen können. Beide belegen einen hervorragenden geteilten fünften Platz.


17.04.2016

Andrew Johnston siegt in Valderama, Kaymer Sechster

Ergebnisse wie bei einem Major. Keiner der Teilnehmer konnte unter Par bleiben. Mit 1 über Par siegte am Ende der Engländer Andrew Johnston vor dem Holländer Joost Luiten. Dritter wurde bei drei über Par Sergio Garcia. Martin Kaymer, noch als geteilter Zweiter in die Finalrunde genagen, wurde nach einer 74 immerhin noch Sechster. Max Kieffer musste am Sonntag eine 75 hinnehmen und viel vom 20. auf den 29. Rang. Marcel Siem bekommt für seinen geteilten 61. Platz immerhin noch ein Taschengeld in Höhe von € 5.200,-, also weniger als ein Zehntel des Preisgeldes von Martin Kaymer.


21.02.2016

Marcus Fraser feiert überzeugenden Sieg in Malaysia

Neuer Name, neuer Platz und neuer Sieger. Bei der Maybank Championship Malaysia auf dem Royal Selangor GC setzte sich der Australier Marcus Fraser. Den zweiten Platz teilen sich Migel Tabuena von den Phillipinen und Soomin Lee aus Südkorea. Ein ordentliches Turnier spielte Max Kieffer auf dem geteilten 31. Rang. Damit ist er aktuell der beste Deutsche Golfer, denn Marcel Siem und Martin Kaymer liefern nur noch ein Bild des Jammerns. Während Siem im Prozess der Schwungumstellung sich nach einer 74 auf 69 Schläge steigern konnte, schaffte Kaymer keine Runde unter Par. Beide sind damit am Cut gescheitert. Auch für Kaymer ist eine Schwungumstellung dringend angesagt.


14.02.2016

Charl Schwartzel gewinnt Tshwane Open

So schlecht besetzt war dieses Turnier nun auch wiedr nicht. Na gut, in Südfrika spielen vor allem Einheimische und Europäer, die das schlechte Feld für eine gute Platzierung nutzen wollen. Aus der Top100 der Weltrangliste waren nur drei Spieler am Start. Der beste, Charl Schwartzel, fuhr nicht wirklich überraschend einen deutlichen Sieg ein. Acht Schläge sind dann aber doch eine Menge Holz. Zweiter wurde der Däne Jeff Winther. Auch ein Deutscher war am Start. Bernd Ritthammer konnte sich durch eine 69 in der Finalrunde noch auf den geteilten 40. Rang verbessern. Immerhin noch ein Preisgeld von 6.000 Euro. Das sollte für die Reisekosten reichen.


07.02.2016

Danny Willett siegt bei Dubai Dessert Classic

Der Engländer Danny Willett hat seine Führung vom Samstag knapp ins Ziel gerettet. Nach zwei 65er Runden und einer 70 am Donnerstag, reichte eine 69 am Sonntag, um die Konkurrenz in Schach zu halten. Mit einem Schlag Rückstand wurden Andy Sullivan und Rafa Cabrera-Bello geteilte Zweite. Die beste Finalrunde spielten Alvaro Quiros, Byeong Hun An und Rory McIlroy, die sich dadurch deutlich auf dem Leaderboard verbesserten. Eine Top10-Platzierung erreichte u.a. auch Henrik Stenson nach einer 66er Runde.
Das Abschneiden der deutschen Spieler ist kaum eine Erwähnung wert. Während Maximilian Kieffer, Martin Kaymer und Marcel Siem deutlich am Cut gescheitert sind, konnte Dominic Foos immerhin noch etwas mehr Erfahrung sammeln. Der vorletzte Platz ist aber weder vorzeigbar noch einträglich. Das Preisgeld von € 5.315 wird aber wenigstens die Reisekosten decken.
Mehr unter Omega Dubai Desert Classic 2016


30.01.2016

Branden Grace gewinnt in Qatar

Das ist mal wieder ein starker Saisonauftakt für den Südafrikaner Branden Grace. Fünf Starts hatte er bereits seit November und die schlechteste Platzierung war ein geteilter achter Rang. Jetzt folgt der erste Sieg der Saison und ein Preisgeld in Höhe von € 381.458. Den Sieg erleichterte Paul Lawrie, der nach drei Runden noch führte und dann eine gruselige 78er Runde spielte. Eigentlich sollte er erfahren genug sein, aber so ist halt Golf. Eine ebenso gute Finalrunde wie der Sieger spielte Marcel Siem und verbesserte sich damit um 24 Positionen auf Rang 29. Für Maximilian Kiefer fing das Turnier so gut an, doch der 69 und 68 nach zwei Tagen folgten eher schwache Runden mit 76 und 72 Schlägen. Schade, denn so blieb nur der geteilte 35. Rang. Dominic Foos spielte genauso wie John Daly die schlechtesten zwei Auftaktrunden aller Pros. Schlechter waren nur noch zwei Amateure. Völlig zurecht war daher für den jungen Deutschen vorzeitig Schluss.
Mehr unter Commercial Bank Qatar Masters 2016


24.01.2016

Ricky Fowler gewinnt nach starker Vorstellung in Abu Dhabi

Wenn die Scheichs ein wenig in die Tasche greifen, kommen auch Top-Amerikaner zum Golf spielen in die Wüste. Früher hat das Startgeld Tiger Woods allein eingesteckt. In diesem Jahr wurden gleich drei Top-Spieler angelockt. Mit Jordan Spieth, Rory McIlroy und Ricky Fowler haben sich drei der allerbesten Ihres Faches einem ehr europäisch dominierten Feld gestellt. Keiner der drei hat dabei enttäuscht. Fowler sicherte sich den Sieg mit einem Schlag Vorsprung vor dem Belgier Thomas Pieters. Rory McIlroy teilte sich Platz 3 mit Hendrik Stenson und Jordan Spieth beendete das Turnier auf dem geteilten 5. Platz. Auf der Position landete auch Marcel Siem als bester Deutscher. Die dafür verdienten 71.613 Euro hätte er beim Turnier auf der PGA-Tour für den geteilten 17. Rang auch bekommen. Aber für das Tourfinale in Dubai sind das schon mal wichtige Punkte. Die weiteren deutschen Starter landeten acht Schläge hinter dem Sieger auf dem geteilten 16. Rang. Für Max Kieffer sicher ein Erfolg, für Martin Kaymer eher weniger, denn immerhin ist er mit drei Titeln immer noch der erfolgreichste Teilnehmer in der Turniergeschichte.
Mehr unter Abu Dhabi Championship 2016


04.10.2015

Thorbjørn Olesen mit dem größten Erfolg seiner Karriere

Zweimal schon konnte sich der junge Däne in die Siegerlisten der European Tour eintragen. Das Jahr 2015 fing allerdings nicht besonders gut an. Nach einer langwierigen, drei Monate andauernden Handverletzung zu Beginn des Jahres, meldet sich Thorbjørn Olesen jetzt, nicht ganz ein Jahr nach seinem letzten Sieg beim Perth International, auf der European Tour zurück. Ein Tagesergebnis von 71 Schlägen (-1) reichte dem Dänen für einen recht deutlichen dritten Tour-Titel mit zwei Schlägen Vorsprung auf die zweitplatzierten Amerikaner Brooks Koepka und Chris Stroud, der zum ersten Mal in Schottland am Tee stand.
Zum ersten Mal in seiner langjährigen Profikarriere war Florian Fritsch am Sonntag in der letzten Gruppe gestartet. Von der Lockerheit des Vortags war aber leider nichts mehr zu spüren. Er fiel auf den 19 Platz zurück.
Mehr unter Alfred Dunhill Links Championship 2015







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