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Ryder Cup aktuell Debütanten-Ball beim Ryder Cup 2010Gleich 11 Spieler - 6 beim europäischen Team und 5 bei den Amerikanern - spielen in diesem Jahr zum ersten Mal beim Ryder Cup, bringen also keinerlei Erfahrungen mit. Das muss nichts zu sagen haben, aber Erfahrungen sind bei so einem Team-Wettbewerb schon ganz wichtig. Daher haben beide Captain auch erfahrene Spieler gewählt und nicht unbedingt auf Ranglisten geschaut. Auf diese Weise haben Padraig Harrington, Luke Donald, Tiger Woods und Stewart Cink jetzt die Chance erhalten, sich wieder beim Ryder Cup 2010 zu messen.
Heimrecht haben beim 38. Ryder Cup der Geschichte die Europäer. Austragungsort ist das Celtic Manor Resort in City of Newport, Wales. Während für gewöhnlich der Ryder Cup auf altehrwürdigen, von den Profitouren bekannten Plätzen statt findet, erleben wir den Wettstreit der Kontinente diesmal auf einem eigens dafür entworfenen Platz. Nachdem der erste Tag fast komplett den starken Regenfällen zum Opfer gefallen ist und auch am Sonntag erst spät begonnen werden konnte, mussten die Einzel auf den Montag verschoben werden. Dafür war es spannend wie selten. Mehr unter Ryder Cup 2010. Ryder CupDer Ryder Cup ist das wohl prestigeträchtigste Golfturnier der Welt, bei dem in zwei Mannschaften die besten Golfer Europas und der Vereinigten Staaten gegeneinander antreten. Alle zwei Jahre findet diese Turnier statt. Dabei sind im Wechsel einmal die Amerikaner und einmal die Europäer Gastgeber. Da es keine festen Austragungsorte gibt, kommt es alle Jahre zu Bewerbungen der Golfplätze, um auf die Liste der begehrten Austragungsorte gesetzt zu werden.Ryder Cup Ergebnisse Gesamtübersicht Ryder Cup 2008 Ryder Cup 2006 Ryder Cup 2004 Ryder Cup 2002 Ryder Cup 1999
Historie Die Geschichte des Ryder CupsBenannt wurde der berühmteste Nationenkampf nach dem Golf begeisterten Fan Samuel Ryder, der einen Pokal und einen Geldpreis für das neue Turnier stiftete. 1927 fand der Ryder Cup erstmals statt. Zu dieser Zeit war es noch ein Wettbewerb zwischen der USA und Großbritannien. Durch die damals beschwerliche und lange Anreise per Schiff traten damals nicht immer die besten Golfer an.In den ersten Jahrzehnten dominierten die amerikanischen Golfer den Cup fast nach Belieben. In der Zeit zwischen 1935 und 1973 konnte sich die britische Mannschaft nur ein einziges Mal durchsetzen. Um den Wettkampf ausgeglichener zu gestalten, wurde die britische Mannschaft ab 1973 mit Golfern aus Irland verstärkt. Seit 1979 können jetzt Spieler aus ganz Europa das Team des alten Kontinents verstärken. Mit Erfolg: Das Kräfteverhältnis hat sich heute ziemlich ausgeglichen. Seit 1985 konnte Europa sieben der letzten zehn Ryder Cups für sich entscheiden. Aufrund der besseren Platzierungen auf der Weltrangliste gilt das amerikanische Team dennoch stets als Favorit. Der Teamgeist in der europäischen Mannschaft war aber in der Regel ausgeprägter und hat so den Ausschlag gegeben. Historie Stellenwert des Ryder-CupsDer Ryder-Cup gilt als eine der größten Sportveranstaltung der Welt und wird wohl nur durch die Olympischen Spiele oder eine Fußball-Weltmeisterschaft getoppt. Er hat sich zunehmend zu einem Prestigeduell der Alten gegen die Neue Welt entwickelt.Untypisch für den eigentlich so vornehm-zurückhaltenden Golfsport ist das hochkochen der Emotionen. Dabei kam es gerade in den letzten 16 Jahren nicht nur zu Jubelstürmen bei den Fans am Rande der Grüns. Auch bei den Mitspielern ist es zu Begeisterungsausbrüchen gekommen, bei denen es zu Störungen der gegenerischen Spielern gekommen ist. Gerade 1999 kam es zu Vorwürfen der Unsportlichkeit, weil amerikanische Spieler das letzte Grün stürmten, obwohl der europäische Mitstreiter noch nicht zu Ende gespielt hatte. Regeln Spielmodus beim Ryder-CupsEin Gremium aus führenden Funktionären und Spielern wählt zunächst für das kommende Turnier einen Teamcaptain, der im Folgenden fr die Auswahl der Spieler verantwortlich ist. Innerhalb festgelegter Grenzen. Jedes Team stellt zwölf Spieler. 10 Spieler werden dabei aufgrund ihrer aktuellen Positionen bestimmt. Bei den Amrikaner zählt allein die Geldrangliste im Jahr des Turniers. Bei den Europäern werden fünf Plätze über die Weltranmglisten-Position und fünf Plätze über die europäische Geldrangliste (Order of Merit) bestimmt. Jeder Captain kann zudem zwei Spieler über Wildcards frei bestimmen. Die aktuelle Form des Spielers aber auch seine Ryder-Cup Erfahrung können dabei den Ausschlag für eine Nominierung geben.Der Cup wird nach einer festgesetzten Zahl von "Matchplays", also Mann-gegen-Mann-Partien entschieden. Bei aktuellen Spielmodus acht "Foursomes" (zwei Spieler jedes Teams schlagen abwechselnd den Ball), acht "Fourballs" (zwei Spieler jedes Teams spielen parallel, der beste Spieler wird gepunktet) und zwölf Einzelmatches statt. Der Sieger jeder Partie bekommt einen Punkt, ein Unentschieden wird mit einem halben Punkt belohnt. Jedes dieser Spiele geht über eine Runde mit 18 gespielten Löchern, bei der jeweils die gepunkteten Löcher gezählt werden (ein Unentschieden wird für keins der Teams gewertet). Falls während der Partie ein Vorsprung erspielt wird, der rechnerisch nicht mehr aufzuholen ist, wird die Runde vorzeitig beendet. Die Zählweise ist dann 'X und Y' aus Sicht des Siegers, wobei Y für die noch zu spielende Löcher steht, und X für den bei Abbruch der Partie erzielten Vorsprung (Beispiel: '3 und 2' bedeutet, es wird am Loch 16, also noch 2 Löcher zu spielen, abgebrochen und die Sieger haben zu diesem Zeitpunkt 3 Punkte Vorsprung). Ryder Cup Ergebnis-Tabelle Offizielle Website des Ryder Cup Übersicht Vergleichbare VeranstaltungenDer entsprechende Golf-Wettbewerb der Damen ist der Solheim Cup. Nach Vorbild des Ryder Cups gibt es auch ein Match zwischen Großbritannien und Kontinentaleuropa, die Seve Trophy. Weiterhin gibt es bei den Herren noch einen Wettbewerb USA gegen den Rest der Welt außer Europa, der unter dem Namen Presidents Cup alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Ryder-Cup statt findet, aber bei weitem nicht den Stellenwert und die Aufmersamkeit genießt.© 2012 golf for business - Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Eine Nutzung der Texte bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Entsprechende Anfragen senden Sie bitte an info@golf-for-business.de
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Golfbegriffe (32): LinksEin Ausdruck für Golf-Plätze, der von den schottischen Küsten-Kursen mit ihren typischen Dünen stammt. Man spricht von 'Links' oder 'Links-Courses'.Bei Links handelt es sich ursprünglich um einen Landstrich, der durch Sandhügel, niedrige Bodenqualität und langes dickes Gras charakterisiert ist. Das Land wird als wenig nützlich betrachtet; tatsächlich wurde es oft zum Weiden von Nutzvieh, beispielsweise von Schafen, genutzt. Diese Eigenarten werden auch heute noch als primäre Charakteristika eines klassischen Links-Golfplatzes beibehalten. Ein weiteres Charakteristikum liegt darin, dass das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt liegt - man spielt dort hinaus (out), und dann wieder hinein (in). Mit dem deutschen 'links' oder 'rechts' hat die Bezeichnung daher nichts zu tun. |
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