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Golfregeln: Der CBA-Wert

Seit Beginn der Spielsaison 2012 kommt eine Weiterentwicklung des alten CSA-Wertes zum Einsatz. CBA steht für Computed Buffer Adjustment. Das Computed Buffer Adjustment (CBA) ist bei Golfturnieren eine Auf- oder Abwertung der erzielten individuellen Ergebnisse aller Spieler. Vorgenommen wird diese Anpassung, wenn das durchschnittliche Ergebnis der Turnierteilnehmer deutlich von einem statistischen Mittelwert abweicht. Diese Regelung wurde vom europäischen Golfverband (European Golf Association – EGA) getroffen und vom DGV so zum 01. Januar 2012 übernommen.

CBA ist die Fortsetzung des 2007 eingeführten Competition Stableford Adjustment (CSA). Aufgrund der großen Aufregung unter den Golfern, wenn es zu einer Herabstufung der Ergebnisse gekommen ist, wurden verschiedene Änderungen vorgenommen, wobei der Grundgedanke, die äußeren Wettspieleinflüsse (Wind, Regen, Trockenheit, hohes Rough, etc.) gegenüber dem "normalen" Platzzustand zu berücksichtigen, nicht verändert wurde. Wie schon bei CSA erfolgt auch bei CBA keine Anpassung der Pufferzone bei Turnieren über 9 Löcher.


Wo liegen die Unterschiede zischen CBA und CSA

Beim CBA-Verfahren bleiben die erzielten Stableford-Punkte eines Spieler unangetastet. Die Anpassung per CBA erfolgt nun dadurch, dass der Pufferbereich der jeweiligen Handicapklassen entsprechend der Wettspielergebnisse der Mitstreiter verschoben wird. Man nennt das "Shiften". Der Pufferbereich kann sich dabei um einen Schlag nach oben verschieben und würde damit einem bisherigen CSA von "-1" entsprechen. Der Puffer kann sich aber auch um bis zu drei Schläge nach unten verschieben, was einem bisherigen CSA von "+3" entsprechen würde. Auch die bei sehr schweren Spielbedingungen angewandte Regelung, dass nur Unterspielungen gezählt werden und keine Hochstufung des Handicaps erfolgt (entspricht dem CSA "+3/RO"), bleibt beim neuen CBA erhalten. Hierfür wird die neue Kategorie "-4/RO" eingeführt.

Zur Berechnung des CBA-Wertes werden nun gegenüber der alten CSA-Regelung alle Turnierteilnehmer berücksichtigt, die in ihrer jeweiligen Handicapklasse (1-4, also Handicap "plus" bis 26,4) den normalen Pufferbereich erspielt hätten. Basierend auf dieser Zahl im Verhältnis zu der Gesamtanzahl der Wettspielteilnehmer werden die Werte mittels statistischer Faktoren gewichtet und daraus der CBA-Wert errechnet.

Das CBA-Verfahren kommt jetzt zum Einsatz, wenn wenigstens 10 Wettspielteilnehmer der Handicapklassen 1–4 an dem Golfturnier teilnehmen. Gleichgeartete Turniere an einem Tag, wie sie zum Beispiel bei den Clubmeisterschaften der Damen und Herren zustande kommen können, dürfen nach der neuen CBA-Regelung auch zusammengefasst bewertet werden.




DGV offiziell

Pufferzonenanpassung CBA in den offiziellen Regeln

Das bis 2011 gültige Competition-Stableford-Adjustment wurde aus dem CSS des CON GU-Systems entwickelt, das eine Anpassung bei nicht normalen Spielbedingungen vorsieht.

Untersuchungen der EGA-Handicap-Research-Group ergaben jedoch, dass die Ergebnisverteilungen in den Gültigkeitsbereichen des CON GU- und EGA-Handicap-Systems unterschiedlich waren, besonders in den höheren Vorgabenklassen. Dies führte zu einer Verschiebung der zu erwartenden CSA -Anpassungen. Deshalb hat die Handicap-Research-Group das Verfahrens angepasst, sodass es nun an der Ergebnisverteilung der auf Basis des EGA-Handicap-Systems erzielten Ergebnisse orientiert ist. Gleichzeitig wurden weitere Bereiche, in denen dies als notwendig erachtet wurde, geändert.

Dies führte zur Einführung der Pufferzonenanpassung (Computed-Buffer-Adjustment/CBA). Das CBA-Verfahren ist ein Rechenverfahren, das die Leistung der Spieler an der Wahrscheinlichkeit "P" beurteilt, mit der sie auf Basis der EGA-Testdaten ein Ergebnis in der Pufferzone oder besser ("PZ+") erzielen sollten. Diese Wahrscheinlichkeit variiert leicht in den verschiedenen Vorgabenklassen, so dass die Wahrscheinlichkeit "P" für das Wettspiel (die Standardwahrscheinlichkeit für das Wettspiel: "PC") der gewichtete Mittelwert der Spieler ist.

Das Verfahren bestimmt daraus den höchsten und den niedrigsten Wert, der im Rahmen einer normalen Streuung (diese Werte sind von Teilnehmerzahl abhängig) erlaubt wäre. Die tatsächliche Leistung der Spieler ergibt sich aus der Anzahl Ergebnisse mit "PZ+" für das Wettspiel " NP Z" , indem dieser Wert mit dem als normal berechneten Bereich verglichen wird. Liegt der Wert innerhalb des erwarteten Bereichs, ist der CBA "0" (die Pufferzonen bleiben unverändert). Liegt er außerhalb des Bereichs, werden die Pufferzonen angepasst (verschoben). Je weiter der Wettspielwert außerhalb des erwarteten Bereichs liegt, umso größer ist die Verschiebung. Der erwartete Bereich hängt wesentlich von der Teilnehmerzahl ab.

Die Pufferzonenanpassung wird nach Beendigung des Wettspiels berechnet.






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Nachgehakt

Aktuelle Umfrage CSA

In Großbritannien wird das CSA-Verfahren bereits seit 18 Jahren unter der Bezeichnung CSS angewendet. Dort gibt es folgende Verteilung: Für 22% der Turniere lag der CSA bei -1, für 59% bei 0, für 10% bei +1, für 6% bei +2 und für 3% bei +3.


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Stimmen: 0 (100%)


Organisiert

Widerstand gegen den CSA

Wer nichts zu tun hat oder seinem Leben einen neuen Sinn geben möchte, gründet einen Verein oder eine "Interessengemeinschaft zur Abschaffung des CSA im Golfsport". Was man nicht versteht, sollte einfach abgeschafft werden. So scheint es zumindest, wenn man die Veröffentlichungen dieser Randgruppe verfolgt. Ein oft zu beobahtendes Phänomen.

CSA ist nicht allein eine Wetterkorrekturformel, wie es gerne formuliert wird, sondern korrigiert eben auch, dass allzu viele Golfer auf leicht zu spielenden Plätzen ihr Handicap attackieren. Alle von der Interessensgemenschaft nur zu gerne aufgeführten Sportarten, die ebenfalls vom Wetter beeinflußt werden, haben alle eines gemeinsam: Es gibt keine Einstufung der Sportler in Vorgabenklassen. Es geht ja auch nicht um die Anpassung der Ergebnisse innerhalb eines Turniers. Es geht um die faire Anpassung der Ergebnisse von unterschiedlichen Turnieren. Aber wer hat denn behauptet, dass Golfer intelligenter als Fussballer sind? Wir jedenfalls nicht.

Wir empfehlen den ewig Gestrigen die Teilnahme an Turnieren in Österreich. Der österreichische Golfverband hat das CSA bisher noch nicht eingeführt, Tschechien und Schweden haben es sogar eindeutig abgelehnt. Aber wer weiß, wie lange noch, denn in allen anderen westeuropäischen Ländern wird es bereits praktiziert.

Wem ebenfalls der Gedanke, dass die Erde eine Scheibe ist, besser gefällt, kann ja einen Blick auf die Website der Interssengemeinschaft werfen: www.CSA-Abschaffung.de



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Im Gegensatz zu den Cavity-Back-Schlägerköpfen haben die Muscle-Back-Schlägerköpfe keinen Hohlrücken. Diese klassische Form von Eisen wird meist nur von Profi’s gespielt, da sie wenig fehlerverzeihend und somit sehr schwer zu spielen sind. Zudem sind die Köpfe kleiner als bei den handelsüblichen Schlägern für Hobbyspieler.

 

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