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Anleitung für den optimalen GolfschwungGolfschwung der ProfisGolfprofis schwingen völlig anders, als Hobbygolfer. Das liegt vor allem daran, dass PGA-Golflehrer ihren Schülern völlig andere Bewegungsabläufe beibringen. Eine vernünftige Erklärung will einem dafür kaum einfallen, denn die Art und Weise wie Playing Professionals den Schläger schwingen ist nicht nur einfacher, effektiver, sondern auch noch gesünder. Eine Bestätigung hierfür erhalten wir vom Verband der Golfphysiotherapeuten, die Tag ein Tag aus, die Folgen der schlechten PGA-Schulungen auszubügeln haben.Wir geben Ihnen in Zukunft die entscheidenden Anregungen, um Ihren Schwung deutlich zu verbessern und um künftig niedriger zu scoren. Aber keine Angst, es wird nicht komplizierter und Sie müssen auch nicht an noch mehr Dinge gleichzeitig denken. Ganz im Gegenteil räumen wir ganz gewaltig auf und schmeißen alles Überflüssige und Falsche über Bord. Es kann dabei sein, dass einige Anweisungen so gar nicht in Einklang mit dem zu bringen sind, was Sie vorher von Ihrem Golflehrer gehört oder in einem schlauen Buch gelesen haben. Da beide Quellen Sie aber bisher nicht ans Ziel Ihrer Golfwünsche gebracht haben, ist es jetzt vielleicht doch angebracht, etwas kritischer mit alten Zöpfen und Dummschwätzern umzugehen. Dieses Kapitel wird erst nach und nach fertig gestellt. Solange also dieser Absatz hier steht, gibt es also noch Fortsetzungen und Sie müssen dafür wiederkommen. Alle Tipps beruhen auf eigenen Erfahrungen des Autors, der selber seit jetzt 10 Jahren versucht das Golfspiel zu erlernen. Während also die Golfschwung-Anleitung für Anfänger noch von einem PGA-Teaching-Pro kontrolliert wurden, distanziert sich der Autor hier ganz entschieden von einigen Lehrmeinungen. Auf der Suche nach der optimalen Golfschulung hat uns der Weg bis nach Los Angeles geführt. Hier liegen die Wurzeln der Mike Austin Methode. Nach dieser wurde schon Ben Hogan unterrichtet, was viele unerwähnt lassen, gilt doch der Golfschwung des mehrfachen Turniersiegers gerne als Referenz. Auch Bücher lassen sich mit dem Namen Ben Hogan gut verkaufen. Fakt ist, dass praktisch jeder Profi-Golfer die wesentlichen Bewegungsabläufe in gleicher Weise vollführt. Zum Golfschwung von Mike Austin gibt es nur geringe Abweichungen, aber diese erklären, warum kaum ein Profi die Bälle so weit schlägt wie der Meister selbst. Mike Austin hat den Golfschwung bereits vor über 50 Jahren physikalisch und physiologisch korrekt dargestellt. Die Arbeit von Mike Austin gilt als Referenzmodell für den vollen Schwung: Eine präzise Beschreibung aller Gelenk- und Muskelaktionen von unerreichter Tiefe. Mehrere Schüler von Mike Austin haben es sich zur Aufgabe gemacht, dessen Konzept zu lehren. Wichtigster Vertreter ist hier ganz sicher Dan Shauger, der 25 Jahre lang Mike Austin als Freund und Mitstreiter begleitet hat. Er unterrichtet in North Hollywood und bringt seinen Schülern den Golfschwung auf eine völlig andere Weise bei. Sein Unterricht ist die Basis für die folgende Abhandlung über den Golfschwung der Profis. Ein Golfschwung für jedes AlterWer Golfspielen im Kindesalter erlernt hat, verfügt auch im Alter über eine dem Golfschwung begünstigende Beweglichkeit. Wer erst mit Vierzig zum Golfen kommt, hat da deutlich mehr Probleme. Außerdem sind Vorschädigungen möglich. Eine optimale Golfschule sollte darauf Rücksicht nehmen. Unter Umstände ist die Beteiligung eines Golfphysiotherapeuten sinnvoll. Auf jeden Fall sollte der Schwung den menschlichen Körper nicht auf ungesunde Weise an Grenzen bringen, die für ein gutes Ergebnis auch nicht notwendig sind.Auch dies ist ein wichtiges Argument für unsere Anleitung. Die Mehrzahl der Golfer fängt mit diesem Sport im Alter von wenigstens 35 Jahren an. 38 Prozent sind sogar über 45 Jahre alt. Die meisten Golflehrer werden schon im Kindesalter den Golfschläger geschwungen haben, dürften also nicht aus eigener Erfahrung um die Probleme eines Menschen wissen, der erst im reiferen Alter diesen technisch anspruchsvollen Sport in Angriff nimmt. Daher sollte der Golfschwung die körperlichen Voraussetzungen in optimaler Weise nutzen. Wie sagen Ihnen hier, wie das geht. Stufe 1 Das SetupWer glaubt, nachdem er nun schon einige Jahre spielt, wird er hier zu einem optimalen Ergebnis für sich gekommen sein, kann gehörig auf dem Holzweg sein. Allerdings gibt es hier nicht viel mehr zu sagen als dies schon im Abschnitt "Golfschwung konventionell" getan wurde.Ein zu schmaler Stand ist genauso ungünstig wie ein zu breiter. Beim schmalen Stand verlieren Sie zu leicht die Balance und die ist nunmal enorm wichtig. Der zu breite Stand verhindert dagegen eine einfache und schnelle Drehung der Hüfte bei gleichzeitiger Gewichtsverlagerung in Richtung Ziel. Schulterbreit ist eine gute Orientierung. Bei den längeren Schlägern darf es etwas mehr sein, bei den kurzen auch etwas weniger. Der dem Ziel abgewandte Fuß sollte schon senkrecht zur Ziellinie stehen, um mehr Körperspannung im Rückschwung zu ermöglich. Der dem Ziel zugeneigte Fuß kann dagegen mit der Fußspitze ein wenig in Richtung Ziel versetzt werden. Diese leicht offene Position kann eine Erleichterung für das Erreichen der Endposition bedeuten, wenn der Spieler entweder etwas weniger beweglich ist oder aufgrund von Rücken oder Knieproblemen hier ein "Entgegenkommen" benötigt. Außerdem ist es sinnvoll, gerade bei kurzen Eisen die Hände schon in der Ansprechposition vor dem Ball zu platzieren. Man schaut also schräg über den Schaft auf den Ball. Mehr zur Ansprechposition und dem Take away in der Rubrik "Rückschwung". Die Basis Der GriffViel wichtiger für einen guten Golfschwung ist aber der Griff. Hier gibt es keine Abweichungen oder Toleranzen. Wer beim Griff trickst, um damit einen schlechten Schwung auszugleichen, wird nie vernünftig Golf spielen. Leider lassen die meisten PGA Golflehrer hier viel zu viel durchgehen oder schlimmer, empfehlen selber andere Griffhaltungen, um ihrem Schüler und natürlich sich selbst etwas Gutes zu tun. Wer verschafft sich nicht gerne das Image eines Wunderheilers und Schwung-Gurus, der schon nach einer Trainerstunde den Schüler wieder gerade spielen läßt? Diese Erfolge sind aber meistens nicht von Dauer, weil das Problem des fehlerhaften Golfschwungs nicht behoben, sondern durch einen zweiten Fehler (schlechter Griff) überlagert wurde.Im Durchschwung geht es um Geschwindigkeit. Die ist umso höher, je lockerer man dabei ist. Im lockeren Zustand gibt es aber nur eine natürliche Handposition. Diese darf für den Griff nicht verändert werden. Im Grunde greift man den Griff so, als ob man in die Hände klatschen wollte. Seien Sie bitte beim Griff sehr genau. Der Durchschwung daurt nur 0,3 Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne lassen sich Fehler beim Griff nicht mehr korrigieren. Wer in seine rechte Hand blicken kann, hat sich einen Griff angewöhnt, der den Slice minimieren soll. Leider achten zu wenige Golflehrer darauf. Natürlich kann man nicht alle PGA Golflehrer kennen. Davon gibt es ja auch über 1.300 in Deutschland. Das vernichtende Urteil über Golflehrer in Deutschland beruht auf eigenen Erfahrungen kombiniert mit dem Unfug, den einige führende Golflehrer auf Schulvideos und im Fernsehen so zum Besten geben. Schließlich geben wir hier damit auch nur das wieder, was mittlerweile viele Playing Pros äußern. Die Profis spielen ganz anders als es Golflehrer ihren Schülern zeigen. Wer schon einmal einen Wettbewerb zwischen einem Teaching und einem Playing Pro erlebt hat, weiß ohnehin, wem eher zu trauen ist. Für Sie stellt sich diese Frage ja zum Glück nicht mehr, denn Sie lesen ja schon die richtigen Seiten zum Thema Golfschwung. Fortsetzung mit "Anatomie & Fitting" © 2012 golf for business - Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Eine Nutzung der Texte bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Entsprechende Anfragen senden Sie bitte an info@golf-for-business.de
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Golftipp: Putten (1)Beim Putten sollten sich Ihre Augen senkrecht über dem Ball befinden. Dies erfordert einen vorgebeugten Stand, der es ermöglicht, aus einer Pendelbewegung der Schultern den Putt auszuführen. Hände und Arme sollten sich dabei überhaupt nicht bewegen. Pressen Sie dafür die Oberarme an den Oberkörper und halten Sie das Dreieck zwischen den beiden Schultern und den Händen. |
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