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Golfschläger FittingVorsichtigen Schätzungen zu Folge spielen nicht einmal die Hälfte der Golfer mit den richtigen Schlägern. Beim Golfschläger-Fitting geht es darum, vor dem Kauf die genauen Spezifikationen der richtigen Schläger zu bestimmen. Nachträglich sind die unter Umständen erforderlichen Korrekturen gar nicht oder nur mit großem Aufwand möglich.Um folgende Parameter geht es beim Fitting: A. Faktoren der Körpergröße 1. Winkel der Schwungebene und damit der Aufstellwinkel des Schlägers (Lie) 2. Die Länge der Schäfte 3. Griffstärke B. Faktoren des Golfschwungs 1. Härte der Schäfte 2. Flexpunkt der Schäfte Während die Faktoren A2 und A3 mit einem Zollstock bestimmt werden können (siehe Das statische Fitting), müssen A1, B1 und B2 durch die Analyse des Golfschwungs bestimmt werden (siehe Der Schwung-Test). Zwar geben schon die Körpermaße Aufschluß über den nötigen Lie-Winkel. Gewißheit gibt aber nur ein Probeschwung, bei dem das Berühren des Bodens beim Durchschwung eine Markierung an der Unterseite des Schlägerkopfes hinterläßt, an dem der Lie-Winkel abzulesen ist. Diese Art von Fitting, also Körpermaße und Lie-Winkel-Bestimmung, sollte jeder Teaching-Pro durchführen können und wird auch von guten Golfshops gewissenhaft und kostenlos vorgenommen. Bei der Bestimmung der Parameter B1 und B2 ist neben einer Videoanalyse auch die Kontrolle der Flugkurven erforderlich. Dies ist deutlich aufwendiger und kann nur an wenigen Orten durchgeführt werden. Auch fallen in der Regel Kosten hierfür an. Ein solch aufwendiges Fitting lohnt sich in der Regel nur bei Single-Handicapern. Für den normalen Amateur-Golfer wäre die statische Ermittlung der A-Faktoren schon ein riesiger Schritt hin zu besseren Golfschlägen. Die oben gemachten Angaben beziehen sich übrigens auf Eisen. Bei Hölzern erfolgt das Fitting nur durch die Auswahl der Schäfte. Eine Lie-Winkel-Anpassung gibt es bei Hölzern nicht. Hier noch einmal die drei Stufen des Golfschläger Fittings: Das statische Fitting Der Schwung-Test Die Ballflug Computer-Analyse Golfschläger Fitting und die IndustrieDer Komfort der heute zum Verkauf stehenden Schläger ist mittlerweile sehr hoch. Noch vor einiger Zeit war es oft der Fall, dass sich Spieler über ein taubes Gefühl im Arm beklagten, da die noch in den 80er Jahren verwendeten Schläger sehr viel Vibrationen, die gerade bei schlechten Schlägen vorkommen, ungedämpft übertragen haben. Doch trotz mittlerweile hochwertiger Materialien und immer neuer mit modernster Computertechnik entwickelter Golfschläger, darf bei allem Komfort nicht außer Acht gelassen werden, dass der Golfspieler sich nicht dem Golfschläger anpassen soll, sondern eigentlich der passende Golfschläger für den individuellen Schwung des Golfspielers gefunden werden muss.Auf 3 Dinge muss beim Kauf eines Golfschläger-Satzes geachtet werden: Für die Golfschläger-Industrie steht nur noch der dritte Punkt im Fokus. Und da es für Männer beim Golf in erster Linie um Länge geht, werden immer mehr Schläger mit dem Versprechen produziert, für den Benutzer größere Weiten zu erzielen. Während beim Holz 1 (Driver) das natürliche Material mittlerweile Titan gewichen ist, der Kopf unendlich vergrößert wurden und die Schlagflächen nun auch mit Trampolin-Effekt versehen werden, gibt es bei Eisen-Schlägern weniger Manipulationsmöglichkeiten. Da bleibt nur die Verlängerung der Schäfte und eine Veränderung des Loftwinkels mit fatalen Folgen. Wo heute eine 3 draufsteht ist u.U. ziemlich baugleich mit einem alten Eisen 1. Und da wundern sich viele, warum Sie gerade mit den langen Eisen nicht zurecht kommen. Um unnötige Frustrationen zu vermeiden, sollte jeder Golfanfänger sich beim Kauf seiner Ausrüstung von einem Fachmann beraten lassen. Denn bereits Hobbygolfer haben schon festgestellt, dass Sie zum Beispiel mit einem Eisen 6 so weit schlagen wie mit einem Eisen 7. Für den Fachmann ein Hinweis auf a) eine schlechte Produktgenauigeit oder b) eine falsche Abstimmung der Schläger. Vor allem verhindert ein all zu schlechtes Schlägermaterial, dass ein Spieler in seiner Entwicklung weiterkommt. Fitting - welcher Golfschläger passt zu wem? Für Golfschläger-Hersteller ist der Begriff »Fitting« inzwischen ein neues Verkaufsargument geworden. Da werden Pro-Shops mit Vehikel ausgestattet, die 50 Golfschläger enthalten (meistens das 6er-Eisen). Ein wenig Mathematik genügt, um zu erkennen, dass es sich hierbei um eine Irreführung der Kunden handelt: Für ein optimales Fitting muss an folgende Varianten für Damen und Herren gedacht werden: Fünfzig Golfschläger dürften also für ein optimales Fitting kaum ausreichen. Fünfzig Golfschläger decken nicht einmal 1 Prozent des Bedarfs. Zur Zeit gibt es nur einen namhaften Schlägerhersteller, der ein ausgereiftes Golfschläger Fitting Angebot macht. Bei PING findet jeder seinen idealen Schläger, gleichgültig ob groß oder klein, Links- oder Rechtshänder. Ein professioneller Golflehrer sollte dieses Vermessen Ihres Körpers vornehmen können und kann entsprechende Empfehlungen aussprechen. Aber das ist nur der erste Schritt für ein optimales individuelles Fitting: Das statische Fitting Der Schwung-Test Die Ballflug Computer-Analyse © 2012 golf for business - Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Eine Nutzung der Texte bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Entsprechende Anfragen senden Sie bitte an info@golf-for-business.de
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Golftipp: Training (1)Je kürzer das Eisen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie ein Divot aus dem Rasen schlagen. Das ist völlig normal. Beim Training auf der Driving Range kommen da aber schnell mal ordentliche Flächen zusammen. Anfänger neigen dazu, den nächsten Ball hinter ein Divot zu legen, um dadurch leichter an den Ball zu kommen. Beim perfekten Golfschwung treffen Sie aber erst den Ball und kommen danach mit dem Schlägerkopf in den Boden. Machen Sie es wie die Profis: Legen Sie den Ball vor ein Divot. Damit verfälschen Sie die Lage nicht und Sie schlagen nicht mehr so viel Rasen aus dem Boden. Außerdem erhalten Sie so eine zusammenhängende Fläche, die leichter durch den Greenkeeper zu erneuern ist, als viele kleine Einzeldivots. |
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