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Rabbit
Bezeichnung für einen Golf-Anfänger, der die Spielbahnen wie ein Hase im Zickzackkurs bewältigt.

Rails
Englischer Ausdruck für eine Führungsleiste an der Unterseite von Hölzern. Diese Rails sollen die Spurtreue im Durchschwung verbessern.

Range
Siehe Driving Range.

Range Ball
Die Bälle auf der Übungswiese (Driving-Range) nennen sich Range Bälle. Eine durchschnittliche Driving Range hat ca. 8.000 bis 12.000 Range Bälle im Spielbetrieb. Range Bälle, deren Qualität aus Kostengründen nicht an die regulärer Bälle heranreicht, fliegen satte 10% kürzer als normale Golfbälle.

Ranger
Auch Marschall genannt. Person, die auf den Bahnen kontrolliert, ob alles in Ordnung ist, die Spieler sich an die Regeln halten (Pitchmarken entfernen, zügiges Spiel, Divots zurücklegen, etc.) oder ob die Spieler Greenfee bezahlt haben. Ranger haben das Recht Spieler vom Platz zu entfernen, welche sich nicht an die Regeln halten, die vorgegebene Geschwindigkeit nicht einhalten oder die Sicherheit und Ordnung des Platzes stören oder gefährden.

Rangefee
Gebühr, die man als Gast in einem Golfclub für die Benutzung der Übungsanlagen entrichten muß. Die Driving-Range-Bälle müssen meist zusätzlich bezahlt werden.

Rangliste
Erst seit dem Jahr 1986 gibt es eine Weltrangliste der besten Golfer. Bernhard Langer aus Anhausen war der erste Weltranglistenerste. Die Rangliste wird jeweils am Montag neu veröffentlicht. Die Grundlage für die Berechnung der Punkte sind die Ergebnisse bei den Events der sechs professionellen Turnierserien. Das sind die PGA TOUR, die PGA European Tour, die Asian Tour, die PGA Tour of Australasia, die Japan Golf Tour und die südafrikanische Sunshine Tour. Spitzenplatzierungen aus den "zweiten Ligen", also der europäischen Challenge Tour und der nordamerikanischen Nationwide Tour, kommen ebenfalls in die Wertung. Die Punkte werden in einem speziellen Wertungssystem in Abhängigkeit von der Stärke der Teilnehmer des Starterfelds und der Wertigkeit des Turnieres über einen Zeitraum von 2 Jahren errechnet.
Neben dieser Profi-Rangliste gibt es natürlich auch noch Amateur-Ranglisten der nationalen Golfverbände. Dieser schreibt jedes Jahr sog. Ranglisten-Turniere fr Damen, Herren und jugendliche aus. Über ein Punktwertsystem werden dann die jeweils besten Golfer eines Landes bestimmt.

Rasen
Rasen ist der bevorzugte Untergrund für den Golfer. Dabei kommen unterschiedliche Rasenarten auf einem Golfplatz zum Einsatz. Der Rasen auf dem Grün sollte sich sehr schnell aufspalten, dicht wachsen und auch ein Mähen auf 2 Milimeter Länge zulassen. Auf sehr guten neuen Golfplätzen wurde schon beim Bau peinlich genau auf eine saubere Aussaat geachtet. In Green Eagle im Süden von Hamburg wurden lange Plastikwände entlang der Fairways und um die Grüns gesetzt, um ein Vermischen der Saat bei Wind zu verhindern. Hier kamen unterschiedliche Rasenarten für Grüns, Fairway, Semirough und Rough zum Einsatz.

Rechen
Ein anderer Ausdruck für Harke. Mit dem Rechen wird der Bunker nach dem Verlassen wirde eingeebnet. Siehe auch Harke.

Recovery
Schlag aus einem Hindernis heraus.

Regelabend
Es sind zwar nur 32 Regeln beim Golf, aber deren Anwendungen sind vielfältig. Der korrekte Umgang mit den Golfregeln will also gelernt sein. Außerdem ist Regelkenntnis eine Voraussetzung für die Erlangung der Platzreife. Um dieses theoretische Wissen zu vermitteln werden von den Golfclubs regelmäßig Regelabende veranstaltet. Betreut werden die Schüler in der Regel von den Golflehrern der jeweiligen Clubs.

Regelbuch
Jeder Golfer sollte stets ein Regelbuch im Bag haben, um bei kritischen Situationen die richtige Verhaltensweise nachschlagen zu können. Laut einer aktuellen Umfrage, führen drei von vier Golfern stets dieses Regelbuch mit sich. Man weiß ja nie.

Regeln
Die ersten Regeln wurden 1744 bei der Gründung der 'Honourable Company of Edinburgh Golfers' formuliert. Es handelte sich damals lediglich um 13 Gebote (heute etwas mehr).

Regen
Golfspieler sind der Meinung, dass es kein schlechtes Wetter gibt, sondern nur schlechte Golfkleidung.

Rekorde
Bei einem Sport, bei dem es um die Weite der geschlagenen Golfbälle geht, werden natürlich immer wieder gerne Rekorde registriert. Allerdings ist es beim Golf nicht so einfach, die erzielten Ergebnisse fair zu vergleichen. Wetter- und Windverhältnisse beeinflussen das Golfspiel genauso wie die Beschaffenheit des Platzes. Da zum Beispiel Windrichtung und -stärke auf Golfplätzen nicht wie bei der Leichtathletik gemessen werden, läßt sich auch das Maß der Beeinflussung nicht bestimmen. Außerdem resultiert aus einem weiten Abschlag nicht automatisch auch ein gutes Ergebnis beim Golf. Einzelne Schläge haben beim Golf einfach nicht eine so entscheidende Bedeutung wie bei anderen Sportarten.

Rescue
Spezialschläger als Mischung zwischen Holz- und Eisenschläger. Lange Eisen sind vor allem für Anfänger schwer zu spielen. Welchen Vorteile diese Schläger bringen sieht man daran, dass auch viele Pro’s einen Rescue im Bag haben.

Restbanane
Von einer Restbanane spricht der Golfer salopp, wenn ein Ball erst gerade startet und dann im letzten Drittel der Flugpase stark zur Seite abdreht. Der Fachmann sprcht da eher vom Slice oder Hook. Bei Gegenwind ist dieser Effekt noch stärker.

Rest-Ehre
Der Spieler mit dem niedrigsten Score hat die Ehre und muss (kann) als erster abschlagen. An den darauf folgenden Löchern hat immer der Spieler die Ehre, der das letzte Loch mit den wenigsten Schlägen absolviert hat. Haben alle Spieler den gleichen Score, ändert sich die Reihenfolge beim Abschlag nicht. Man spricht dann von einer Rest-Ehre, die man vom Loch davor mitgenommen hat.

Reverse-Overlap-Griff
Der normale, weil gebräuchlichste Puttinggriff. Beim Rechtshänder greift die linke Hand oberhalb der rechten Hand und der Zeigefinger der linken Hand liegt locker auf den Fingern der rechten Hand auf. Gerne liegt dabei auch der Zeigefinger der rechten Hand gestreckt auf dem Schaft auf, um das Gefühlt beim Putten noch zu verstärken. Eine andere Griffform beim Putten ist der Cross-handed Griff.

Rhythmus
Rhythmus ist das A und O beim Golfschwung. Beim Golfen geht es a letztlich um die Wiederholbarkeit der Schläge. Ein guter Rhythmus unterstützt dies ganz erheblich.
Aber auch auf dem Platz entwickelt man enen gewissen Spielrhythmus. Wird dieser durch einen langsamen Flight gestört, spielen viele Golfer deutlich schlechter.

Rim Out
Mit Rim Out bezeichnet man im Englischen einen Ball, der beim Putten den Rand des Loches berührt, aber nicht hineinfällt. In Deutschland würde man "ausgelippt" dazu sagen.

Roll
Die Distanz die ein Ball nach seiner Landung noch rollt, nennt sich Roll. Beim Abschlag mit dem Driver hofft man in der Regel, dass der Ball noch möglichst weit rollt. Auf einem Par 3 würde der Ball aber mit Roll unter Umständen wieder das Grün verlassen. Dort soll der Ball beißen.

Roll
Roll bezeichnet auch die vertikale Wölbung der Schlagfläche. Siehe auch Bulge.

Roll Out
Mit Roll Out bezeichnet man im Englischen das Ende einer sicheren Landezone auf dem Fairway.

Rookie
Ausdruck aus dem Amerikanischen. Mit Rookie wird ein Neuling auf der Tour, d.h. einer Turnierserie für Profi-Golfer, bezeichnet. Auf der US PGATour wird alljährlich der beste Neuling mit dem Titel "Rookie of the Year" ausgezeichnet.

Rote Pfosten
zeigen ein seitliches Wasserhindernis an.

Rough
Das Rough (deutsch das Rauhe) wird in den Regeln nicht besonders definiert. Praktisch bezeichnet man heute alles, was außerhalb der Fairways oder Grüns liegt, als Rough. Alle jene Flächen, die nicht oder selten gemäht werden und Naturbelassen bleiben.

Round Robin
ist eine Wettspielvariante: jeder spielt gegen jeden.

Royal and Ancient Golf Club
Der R & A in dem schottischen Städtchen St. Andrews in der Grafschaft Fife wurde am 14. Mai 1754 zunächst als 'Society of St. Andrews Golfers' gegründet. Zweiundzwanzig Gentlemen trugen damals ein Wettspiel um einen silbernen Schläger aus; der Sieger Bailie William Landale, ein Kaufmann aus St. Andrews. Der Platz hatte noch 22 Löcher Er wurde erst 1764 auf achtzehn Löcher reduziert, die dann zur Regel wurden. 1754 übernahm man in St. Andrews fast unverändert jene dreizehn Regeln, die 1744 von der 'Honourable Company of Edinburgh Golfers' in Leith formuliert worden waren. Aus diesem Regelwerk entstanden praktisch alle Golfregeln und ihre Auslegungen (decisions), die heute Gültigkeit besitzen. Nach mehreren Aufforderungen verschiedener Clubs akzeptierte man 1897 die Aufgabe, die Autorität über das Regelwerk zu übernehmen. Die Definierungen und Erklärungen der Regeln obliegen einem Komitee von zwölf Mitgliedern, von denen zehn nicht dem Club angehören. Das entsprechende Komitee im R & A gilt als die oberste Institution in allen Fragen der Regeln und des Spielbetriebs; man teilt sich diese Herrschaft lediglich mit der USGA (United States Golf Association) in den Vereinigten Staaten, wo die Regeln in einigen Details etwas modifiziert sind. Der alte Kurs (Old Course) des R & A in St. Andrews ist in all den Jahren nur wenig verändert worden und gilt - nicht ganz berechtigt - als die ursprüngliche Heimat des Spiels. Das berühmte Clubhaus wurde 1854 eröffnet, nachdem man 1834 von König William IV. die Erlaubnis erhalten hatte, sich 'royal' zu nenn. In St. Andrews gibt es inzwischen eine ganze Reihe weiterer Kurse. Zu Beginn der neunziger Jahre wurde ein Golf-Museum gebaut, das ebenfalls viele Besucher anzieht. - Der Club hat 1750 Mitglieder - 700 davon stammen aus dem Ausland aus fast 50 Ländern. Die Kurse in St. Andrews gehören nicht dem Club, sondern werden vom so genannten Links-Komitee der Stadt verwaltet, in dem der Club aber großen Einfluß hat. Adresse Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews, Fife KY 16 9JD, Scotland.

Runde
Unter einer Runde Golf versteht man normalerweise das Spielen von achtzehn Löchern. Auf einem Neun-Löcher-Platz ist das natürlich die Hälfte. Weitere Runden sind vom Neunzehnten Loch bekannt - sie haben aber kaum etwas mit der praktischen Ausübung des Spiels zu tun.

Rückschwung
Die Phase des Schwungs, in der sich der Schlägerkopf vom Ball wegbewegt bis zu dem Moment, in dem sich der Schlägerkopf nach unten bewegt. Hoffentlich ist Ihr Rückschwung ruhig.

Run up
Flacher, lang rollender Annäherungsschlag.

Runner up
Zweitbester Spieler in einem Wettspiel.

Ryder Cup
In zweijährigem Rhythmus (in den ungeraden Jahren) stattfindendes Wettspiel zwischen USA und Europa. Das Wettspiel läuft über drei Tage. An den ersten beiden Tagen finden die Vierer statt (Zweiball und Vierball), am dritten Tag das Einzel-Lochspiel. Der Ryder Cup ist sicherlich der populärste Mannschafts-Wettbewerb und eine besondere Auszeichnung für die besten Professionals, die hier ausnahmsweise ohne Preisgeld spielen.
Der Gründer und Stifter des kleinen Goldpokals, Samuel Ryder (geb. 24. März 1858 in Preston/Lancashire - gestorben am 2. Januar 1936 in London), war durch eine einfache Idee zu einigem Wohlstand gelangt. Er hatte Blumensamen in kleine Tüten abgefüllt und für Groschenbeträge in den Handel gebracht; Ryder revolutionierte damit praktisch die Gärten der Welt - eine Tat, die ihn weit weniger bekannt macht als die Golf-Trophäe. Samuel Ryder kam mit dem Spiel erst als Fünfzigjähriger in Berührung, nachdem ihm der Arzt mehr Bewegung an der frischen Luft verordnet hatte. Er wurde davon so angetan, dass er sich im Garten seines Hauses ein Übungsloch anlegen ließ; er brachte es bis zu einem Handicap 6 und wurde Kapitän des Verulam Club in St. Albans. Ryder wurde wahrscheinlich der erste Golf-Sponsor der Welt. 1926 fand in Wentworth ein Wettspiel zwischen Berufsspielern aus den USA und Großbritannien statt, das die Briten mit 13,5 zu 1,5 für sich entschieden. Samuel Ryder gab nachher für die Spieler beider Teams einen Champagner-Empfang, bei dem er vom britischen Kapitän George Duncan gefragt wurde, ob er nicht eine Trophäe stiften wolle, wenn daraus eine ständige Einrichtung werden würde. Der zierliche Golfpokal wurde von der Goldschmiede Mappin & Web zu einem Preis von 250 Pfund hergestellt.




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